Start in der Heimatstadt Freiburg, Deutschland
Start in der Heimatstadt Freiburg, Deutschland

Cycling Cities zeigt, wie gute Radinfrastruktur Städte lebenswerter macht und die Lebensqualität steigt - für alle. Lasst uns während dieser filmischen Reise durch die schönsten Fahrradstädte Europas gemeinsam staunen, was alles geht und uns inspirieren lassen. 

 

Im Anschluss diskutieren wir zusammen über die Radinfrastruktur in Eitorf und Windeck. Kommt vorbei, schaut mit uns über den Tellerrand und diskutiert mit über die Zukunft der Mobilität hier vor Ort. Wo stehen wir heute? Was können wir neu denken? Was wünschen wir uns für die Zukunft?

 

Ingwar Perowanowitsch
Ingwar Perowanowitsch

Ingwar Perowanowitsch ist Journalist, Filmemacher - und Radaktivist. Er hat sich im Sommer 2025 auf eine 2000 km lange Rad-Reise durch fünf europäische Länder begeben. Von seiner Heimatstadt Freiburg startend, hat er Paris, Gent, Amsterdam, Utrecht, Hamburg und Kopenhagen "beradelt", um herauszufinden, wie es gelingen kann, den öffentlichen Raum fahrradfreundlich zu gestalten.

 

In seinem Dokumentarfilm befragt er Gestalter*innen städtischer Veränderungsprozesse und zeichnet ein Portrait von Möglichkeiten - angefangen bei farbenfrohen Radbrücken wie in Utrecht und Kopenhagen über riesige Fahrrad-Parkhäuser wie zum Beispiel in Paris bis hin zur Umwidmung ganzer Straßenzüge.


Paris, Frankreich
Paris, Frankreich

 

In Paris hat Bürgermeisterin Anne Hidalgo in 12 Regierungsjahren die Stadt grundlegend umgewandelt. Hunderte Straßen wurden zu Fußgängerzonen. Parkplätze verwandelten sich in Parks und in Plätze der Ruhe. Parallel zum Ausbau des Radwegenetzes wurde die Begrünung vorangetrieben. Die Stadt pflanzte 170.000 Bäume, um die Bewohner*innen vor den zukünftig zunehmenden Hitzewellen zu schützen. Lebensqualität und Klimaanpassung greifen Hand in Hand.  

Gent, Belgien
Gent, Belgien

 

Gent ist eine beschauliche Studentenstadt. Früher war die Altstadt geprägt von Durchgangsverkehr, der Markt war ein Parkplatz. Als es für Autos immer voller und enger wurde, wurde die Innenstadt für den Durchgangsverkehr gesperrt und das Fahrrad zum bequemsten und schnellsten Verkehrsmittel. So hört man dort heute "Menschen statt Motoren", "Klingeln statt Hupen" und "surrende Räder statt quietschende Reifen".


Amsterdam, Niederlande
Amsterdam, Niederlande

In Amsterdam könnt ihr ein Unterwasser-Parkhaus kennenlernen, staunen, wie Kinderproteste der 1970er Jahre letztlich für Radverkehrspläne sorgten, und erfahren, warum ein Fahrrad-Professor mehr will, als "nur" die fahrradfreundliche Stadt.

 

In Utrecht ersetzt das Parken in außen liegenden Parkhäusern den teuren Anwohner-Parkausweis. Denn öffentlicher Raum ist viel zu kostbar, um ihn für parkende Autos zu nutzen. 

 

Kopenhagens Meisterstücke sind seine Fahrradbrücken. Die bekannteste, die Cykelslangen ("Fahrradschlange") wurde bereits zum Wahrzeichen der Stadt.

 


Utrecht, Niederlande

Finale: Kopenhagen, Dänemark